Angehörige

Angehörige, als zentrale Säule im Genesungsprozess

Unser interdisziplinäres Team steht Ihnen als Angehörige begleitend zur Seite.

Eine neurologisch-neurochirurgische Krankheit kennzeichnet einen tiefen Einschnitt im Leben der Betroffenen und kann aufgrund von dauerhaften Beeinträchtigungen zu gravierenden Veränderungen im Alltag, aber auch im Beruf führen. 
Viele Fragen kommen auf, wie z. B.: 

  • Wie werde ich die Situation körperlich und/oder psychisch bewältigen?
  • Was verändert sich in meinem Lebensraum?
  • Wie kann ich mit meinen verbliebenen Ressourcen umgehen?
  • Wie entwickle ich neue Lebensperspektiven?

Aber nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für Sie als Angehörige kann die plötzlich eingetretene Erkrankung mit entstandenen Beeinträchtigen das Leben komplett verändern. Eine neue Situation ist eingetreten und Sie müssen sich in der neuen Situation zurechtfinden. 
Wir sind für Sie da und möchten Sie dabei unterstützen!
Von Anfang an möchten wir Sie in den Rehabilitationsprozess einbeziehen. Unser interdiszip-linäres Team unterstützt Sie bei:

  • Aufklärung und Erwerb von Wissen 
  • Begleitung zur Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen bei der Durchführungvon Alltagsaktivitäten
  • Begleitung im Prozess der Krankheitsverarbeitung
  • Individuelle Beratungen, insbesondere bei Fragen zu sozialen Aspekten
  • Hilfestellung bei Anträgen
  • Entwicklung von Lösungswegen, die sich an die Bedürfnisse und Lebensumstände der Patienten und Patientinnen orientieren
  • Austausch mit anderen Angehörigen

Beratung und Unterstützung der Angehörigen

Neuropsychologie

Als Angehöriger eines neurologisch-neurochirurgisch Erkrankten sind sie mit der Situation konfrontiert in der Sie einerseits Unterstützung geben, andererseits jedoch selbst viele Fragen und Sorgen haben. Im Rahmen der Neuropsychologischen Therapie werden Sie als An-gehörige mit einbezogen und können bei Bedarf bei den behandelnden Neuropsychologen jederzeit Beratungsgespräche in Anspruch nehmen. 

Zusätzlich bietet eine Klinische Neuropsychologin eine wöchentlich stattfindende offene Sprechstunde für Angehörige an, in der Einzeltermine vereinbart werden können. Hier kön-nen zum Beispiel offene Fragen zum allgemeinen Rehabilitationsverlauf bzw. zur aktuellen Situation des Patienten, zum Prozess der Krankheitsverarbeitung oder zu neuropsychologi-schen Funktionsveränderungen besprochen werden. 

Ein weiteres Angebot ist die Angehörigengruppe „Mit den eigenen Kräften haushalten“, unter Leitung einer Klinischen Neuropsychologin und eines Klinikseelsorgers. Die Gruppe soll eine Möglichkeit bieten, sich als Angehörige austauschen zu können, Anregungen über mög-liche Entlastungsmöglichkeiten zu erhalten, ins Gespräch zu kommen über Themen, die Un-sicherheiten und Ängste auslösen.  Orientiert am aktuellen Bedarf der Gruppenteilnehmer können mögliche Themen z. B. 

  •   „Wie verändert eine Schädelhirnverletzung das Leben der Familie“ 
  •    „Wo und wie kann ich Kraft tanken“ 
  •   „Wie kann ich meine Belastung reduzieren“ 

besprochen werden.