Besucherregelung

während der COVID-19 Pandemie (Stand: 16.09.2021)

Hintergründe

Grundlage dieses Konzeptes ist die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung)“ in der aktuell gültigen Fassung. Hier wird insbesondere Bezug auf § 5 genommen, der verlangt den Eintrag von Coronaviren in die Einrichtung zum Schutz von Patient*innen und Mitarbeitenden durch erforderliche Maßnahmen zu erschweren.
Weiterhin wird die Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zum „Schutz von Krankenhäusern und Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen vor dem Eintrag von SARS-CoV-2-Viren unter Berücksichtigung des Rechts auf soziale Kontakte der Patientinnen und Patienten (Corona AV Krankenhäuser/Vorsorge und Rehabilitationseinrichtungen und Besuche)“ vom 09.09.2021 umgesetzt.

Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sind nach § 5 Abs.2 auf der Grundlage eines einrichtungsspezifischen Besuchskonzeptes möglich. In diesem Konzept werden dazu die Empfehlungen und Richtlinien des Robert KochInstituts umgesetzt. Es werden ein geeignetes Screening der Besucher (inklusive einer Antigen-Schnelltestung) auf Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion vor Eintritt in die Einrichtung, ein Besucherregister entsprechend § 4a der CoronaSchVO und Maßnahmen zur Information der Besucher*innen über die aktuellen Hygienevorgaben vorgesehen. Für die Ermöglichung von Besuchen werden Besuchszeiträume und Obergrenzen für die Anzahl der Besucher pro Station festgelegt. Besuchsverbote für die gesamte Einrichtung oder einzelne Stationen können erlassen werden, wenn das aktuelle Infektionsgeschehen dies erfordert.
Durch die Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass bei Vorliegen von Symptomen einer COVID-19-Infektion kein Zutritt zu der Einrichtung erfolgt, auf der anderen Seite aber in möglichem Umfang soziale Kontakte der Patient*innen ermöglicht werden. Sollte trotz aller Maßnahmen ein Besucher SARS-CoV-2 positiv sein, sollen ausschließlich geschützte Kontakte entstehen, so dass weder Patient*innen noch Mitarbeitende gefährdet werden.

Besuchsregelung

In Einklang mit den rechtlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen und zur Verhinderung der vollständigen sozialen Isolation der Patient*innen werden folgende Festlegungen zur Regelung von Besuchskontakten getroffen:

  • Ab dem 16.09.2021 gilt für Besuche unserer stationären Patient*innen folgende Regelung:
  • Besuche können zu folgenden Zeiten erfolgen:  
    • 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr
    • 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
  • Es darf immer nur eine Besuchsperson pro Patient*in gleichzeitig ins Gebäude
  • Eine der drei folgenden Voraussetzungen muss erfüllt sein, damit ein Besuch stattfinden kann: 
    • Negativer PCR-Test bzw. Antigen-Schnelltest nicht älter als vom Vortag
    • Vollständiger Impfschutz (2. Impfung vor mindestens 14 Tagen, Nachweis durch Impfausweis)
    • Durchgemachte Infektion mit SARS-CoV 2 (positiver PCR-Test nicht jünger als 28 Tage und nicht älter als 6 Monate)
  • Einschränkungen der Besuchsrechte können aufgrund der infektiologischen Situation erfolgen, wenn es die Behandlung einzelner Patient*innen erfordert oder auf einer Station Fälle von SARS-CoV-2-Infektionen aufgetreten sind. So können Patient*innen auf Stationen, die unter Stationsquarantäne stehen, nicht besucht werden, bis die Quarantäne aufgehoben wird. Den Besucher*innen wird dies mitgeteilt.
  • Patient*innen die aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion in Isolierung sind, können ebenfalls keinen Besuch empfangen.
  • Um die Kommunikation mit den Angehörigen sicherzustellen, werden die Besucher*innen, die enge Kontakte der Patient*innen sind und Auskunft erhalten können, gebeten ihre Telefonnummern zu hinterlassen, so dass im Falle gesundheitlicher oder anderer Probleme von Seiten der Klinik unverzüglich Kontakt aufgenommen werden kann. Andersherum ist es den Angehörigen immer möglich, Kontakt mit der Klinik aufzunehmen und ggf. auch telefonische Besprechungs-termine zu vereinbaren. Persönliche Treffen können nur in Einzelfällen, nach vorheriger Absprache unter den Schutzbedingungen für Patientenbesuche erfolgen. Dies gilt auch für den Sozialdienst.


Ablauf des Besuchs

Um einen geregelten Besuchsablauf für möglichst viele Besucher*innen zulassen zu können, werden folgende Punkte geregelt:

  • Der Zugang zu den Stationen erfolgt zentral für alle Stationen über die Pforte. Der Mindestabstand von 2 Metern ist im Wartebereich der Pforte einzuhalten.
  • Vor Beginn der Besucherregistrierung müssen sich die Besucher*innen die Hände an dem dafür vorgesehenen Desinfektionsmittelspender desinfizieren.
  • Alle Besucher*innen sind verpflichtet einen medizinischen Mund-Nase-Schutz oder eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Besucher*innen müssen vor Beginn des Besuches ihren Namen, ihre Adresse, die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse, sowie eine Auskunft über den infektiologischen, coronabezogenen Gesundheitszustand auf einem entsprechenden Formular angeben (Selbstauskunft) und unterschreiben, dass die Daten für vier Wochen gespeichert werden dürfen.
  • Bei möglichen Symptomen einer Corona-Infektion, nach Kontakt zu einer mit COVID-19 infizierten Person oder bei sonstigen ansteckenden Erkrankungen darf der Besuch nicht angetreten werden und ist untersagt. Folgende Symptome (Vorliegen der Symptome aktuell oder in den letzten 14 Tagen) können auf eine COVID-19 Erkrankung hinweisen:  
    • Fieber
    • Husten/Kurzatmigkeit/Halsschmerzen
    • Übelkeit/Erbrechen/Durchfall
    • Schnupfen
    • Verlust des Geruchs- und/oder Geschmacksinns
  • Die wichtigsten Hygieneregeln werden allen Besucher*innen mittels eines Flyers und auf Aushängen vermittelt. Ansprechpersonen für die Hygieneregeln sind die Pflegkräfte auf den Stationen, die zusammen mit allen Mitarbeitenden aufgefordert sind, die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren.
  • Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ist im gesamten Gebäude ohne jede Ausnahme Pflicht. Ohne Mund-Nasen-Schutz wird der Zutritt zu den Stationen nicht gestattet. Er darf während des gesamten Besuches nicht ausgezogen werden. Zuwiderhandlung führt zu einem sofortigen Abbruch des Besuches. Alle Mitarbeitenden werden angehalten, das korrekte Tagen des Mund-Nasen-Schutzes zu kontrollieren.
  • Der Weg zur Station ist unverzüglich und ohne große(n) Verzögerung/Umweg anzutreten. Ein Aufenthalt an anderen Orten/ der Kontakt zu anderen Personen im Gebäude ist untersagt.
  • Während der gesamten Besuchszeit ist der Mund-Nasen-Schutz von der Besuchsperson und auch von den besuchten Patient*innen durchgehend zu tragen.
  • Der zwingende Mindestabstand von 2 Metern ist während des gesamten Besuchs einzuhalten. Körperlicher Kontakt (Umarmungen o.ä.) sind zum beidseitigen Wohl von Patient*in und Besuchsperson ausdrücklich zu unterlassen.
  • Der Besuch ist vornehmlich auf den äußeren gut belüfteten Flächen der Stationen oder auf dem Außengelände abzuhalten 
  • Bei Regelmissachtungen sind wir gezwungen den Besuch jederzeit abzubrechen und bei Wiederholung ggf. ein Besuchsverbot auszusprechen. Hierzu wird, zum Schutz der behandelten Patient*innen und der Mitarbeitenden von Hausrecht Gebrauch gemacht.


Sonderregelungen

  • Bei folgenden Personengruppen werden veränderte Regelungen angewendet:  
    • Pflegende Angehörige
    • Seelsorger*innen
    • Betreuer*innen (Verfahrenspfleger*innen, Anwält*innen etc.)
    • Besucher*innen von palliativen/sterbenden Patient*innen
  • Pflegende Angehörige entlasten die Pflegekräfte der Stationen und erleichtern dadurch die Versorgung der anderen Patienten. Daher sollen diese auch unter den Bedingungen der Pandemie die Versorgung weiter übernehmen. 
  • Sie füllen bei jedem Besuch eine Selbstauskunft aus und bestätigen die Symptomfreiheit. Damit ist ein täglicher Besuch, auch im Patientenzimmer möglich. Die anderen Regeln für Besucher*innen bleiben auch für die pflegenden Angehörigen bestehen. Sie werden nicht zu den 2 Besuchern/Stunde gezählt.
  • Seelsorger*innen und Betreuer*innen (Verfahrenspfleger*innen, Anwält*innen etc.) werden wie andere Besucher*innen behandelt. Insbesondere die beruflich mit der Betreuung von Patient*innen befassten Personen werden gebeten, möglichst viele Angelegenheiten telefonisch oder digital zu klären und Besuche auf ein Minimum zu beschränken.
  • Besucher von palliativen/sterbenden Patient*innen haben ganztägig Zugang zu den Patient*innen. Bei ihnen muss kein Antigentest erfolgen (trotz längerem Besuch). Sie dürfen sich nur im Zimmer der – regelmäßig im Einzelzimmer untergebrachten Palliativpatienten – aufhalten, müssen ansonsten immer Mund-Nasen-Schutz tragen und sollen mit anderen Personen keinen Kontakt haben. Insbesondere wenn sich während des Besuches Mitarbeitende im Patientenzimmer aufhalten ist der Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die vorstehenden Regelungen dienen ausdrücklich dem gesundheitlichen Schutz der uns anvertrauten Patient*innen und aller Mitarbeitenden der RehaNova. Sie sollen die sozialen Kontakte der Patient*innen nicht übergebührlich einschränken, aber Infektionsrisiken weitgehend minimieren.
Nur zusammen mit den Angehörigen und Besucher*innen können wir einen bestmöglichen Schutz der Patient*innen bewerkstelligen. 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Klinikleitung